ICH WILL NICHT LERNEN!

ICH MAG KEIN MATHE!

DIE DEUTSCHLEHRERIN IST BLÖD!

TURNEN IST LANGWEILIG!

 

Diese Aussagen hätten Sie wohl nicht so schnell unter Lügen eingestuft, stimmt´s?
Doch genau das ist das Thema, wenn Kinder solche Aussagen machen.
Jedes Kind will lernen, wenn es kann!

 

Ich behaupte, dass hinter den Aussagen, blöd, mag nicht, kann nicht , langweilig, fast immer
ein nicht richtig sehen können,
ein schlecht hören können,
mangelnde Koordination in der Bewegung,
innere Unruhe, die das Kind kaum konzentriert arbeiten lässt
Desorientierung die sein Merkvermögen einschränkt,
stehen.

 

Das Kind spürt, dass es ihm da an etwas mangelt, das es nicht  einordnen und verstehen kann. Es fängt an, sein Nichtkönnen zu verstecken und schämt sich meist unbewusst dafür. Es lässt sich Ausreden einfallen, um nicht an diese Ecken ran zu müssen. Aggression, Wut und Rückzug sind die weiteren Folgen, wenn nix passiert. Auch der Vorwurf an die Erwachsenen: „du/Ihr /niemand verstehst mich“, ist hierbei oft zu hören.

 

Das Verhalten und die Reaktionen des Kindes sind gut nachvollziehbar, denn es selbst ist meist ratlos, wieso seine Hand nicht schreiben kann und alles so anstrengend ist. Es hält sich irgendwie für blöder als andere. Dieses Grunderleben in seinem Lernen können wird immer wieder reinfunken, wenn die Hintergründe nicht geklärt sind.

Lügen drückt somit auch die Not aus, in der das Kind steckt und die es selbst nicht geregelt kriegt! Aufmerksame Erwachsen sind gefragt, die da zielgerichtet, verstehend und lösungsorientiert Beistand leisten.

 

Was Ihrem Sprössling körperlich quer liegt, ihn zum Lügen über sich selbst bringt, kann ich herausfinden.
Die Diagnostik der Teschler Lernförderung bietet dabei ein prägnantes und stimmiges Mittel an, um an die Tatsachen heranzukommen. Eine gezielte und genau abgestimmte Folgearbeit daraus, führt bei ausreichender Übung, ins besser Können.