Großartig und tief motivierend ist es für ein Kind zu merken, dass es selber etwas schafft und kann.
Kinder wollen Können!
Das Leuchten der Augen und sein Strahlen dabei zeigen, wie wohl ihm dies tut.
Die Freude und innere Zufriedenheit die damit entstehen, verhelfen dem Kind zu ausgewogenen Verhältnissen in sich.

Wenn Kinder merken, dass auch ihr Umfeld sie darin unterstützt ein gesunder starker Mensch zu werden dem es gut geht, sie zu eigenem und freien Handeln angeregt werden, ein liebevolles Angenommensein spürbar ist und ein wertschätzendes Miteinander die Lebenstüchtigkeit und soziale Kompetenz ausbaut,……dann wachsen sie über sich hinaus.

Im Prozess des Reifen/Wachsen ist Genauigkeit, Sorgfalt beim eigenen Schaffen und Tun, ein nicht zu unterschätzender Faktor für Erfolgserlebnisse beim Lernen. Die innere Einstellung/Haltung „wenn ich etwas mache, mache ich es gut und genau“, darf schon lange vor der Schule erworben werden. Sie führt hin zu bewusstem konzentriertem Tun und Werken. Damit sind Kinder dann einfach besser aufgestellt fürs Leben. Es beflügelt sie und vereinfacht ihnen vieles ungemein. Es stärkt ihre Selbstkompetenz und ihre gesunde Selbstwahrnehmung.

Sorgfältigkeit im Tun ist keine Zumutung ans Kind, sondern ein wichtiges Lernen, dass man den Dingen die man tut, Aufmerksamkeit schenkt. Denn im aufmerksamen Zustand verbindet sich das Kind mit einer Sache und verinnerlicht diese. Ein tiefgehende Prozess der z.B. auch für den Erwerb der leserlichen Schrift nötig ist. 

Einspeichern können z.B. von Wörtern, braucht Klarheit in der Form. Wenn man via Genauigkeit leichter und richtiger schreibt, macht das einfach mehr Spaß. Damit wird klar, dass unvollständiges Arbeiten, stete Unordentlichkeit, schiefes Einkleben, achtloser Umgang, nicht als Lappalie toleriert werden sollte. Denn „flüchtiges, oberflächliches Arbeiten“ verhindert das wichtige „Verinnerlichen“. Es schafft neben x-facher Mehrarbeit Defizite, die Lernen schwer und anstrengend machen.

Klar angesagte, strukturierte Aufgaben an´s Kind, regen das „Verinnerlichen“ an. Erste Grundlagen dazu schaffen bereits in der frühen Kindheit Tätigkeiten wie, Tischdecken für mehrere Personen, wobei das Besteck genau liegt, Geschirr versorgen an zugehörige Plätze, Blumengießen – alle kommen dran, Gemüse schneiden fürs Essen,…..

Es entstehen „Erfahrungsbausteine“ die es für Satzbildung, richtig und klar Schreiben, Rechnen, Erkennen von Zusammenhängen und Formen, Wortschatz,….. braucht. Ein vom Erwachsenen vorgelebter, sorgsamer Umgang mit allen Dingen und der Sprache, geben dem Kind Rückhalt, in seinem Bemühen selber auch genau zu sein.

Da Kinder bei „echten“ Tätigkeiten gerne mithelfen, ist das eine wertvolle Chance auch ihre Mitarbeitsfähigkeit im Familienverband zu fördern. Erprobt das Kind nun seine Fähigkeiten mit geeigneten Aufgaben, sind Kritik und starkes Lob kontraindiziert, jedoch ein positives, ehrliches Bemerken, dass seine Hilfe wertvoll/wichtig war, wird weiteres konstruktives Mittun hervorrufen. Denn Kinder wollen beweisen, dass sie etwas Können. Geben wir ihnen die Möglichkeit ihr KÖNNEN zu zeigen, das macht sie lebenstüchtig und schafft Vertrauen!

Die Übungen aus der Teschler Lernförderung bauen auf, machen Spaß, stärken und legen auf der biologischen Ebene geeignete Strukturen an. Sie unterstützen das Fokussieren, die Koordination oder gezielte Orientierungsfähigkeit, sowie die Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit. Damit sind sie ein punktgenauer Ansatz in diesem Kontext. LITERATUR zum Kontext.